Foto zeigt die Scheckübergabe der Bürgerstiftung Freising an Rekultivistas im Rahmen des ersten Workshops in Pettenbrunn. Vorne von links: Nora Serve (Vorstand Rekultivistas), Verena Spanrad (Stiftungsrätin der Bürgerstiftung Freising) Nina von Wurmb (Vorstand Rekultivistas) und Volker Kranz (Workshopleiter). Foto: sp
Die Bürgerstiftung Freising unterstützte den Freisinger Verein Rekultivistas bei einem großen Projekt mit 1.000 Euro. Der Verein will künftig kostenlose Workshops anbieten, bei denen alle Interessierten erfahren, wie Umweltschutz und Landwirtschaft durch das Einbeziehen natürlicher Prozesse und Kräfte vereinbar sind.
Der Freisinger Verein Rekultivistas hat sich in einem viertägigen Workshop in Pettenbrunn von Volker Kranz, einem Experten im ökologischen Landbau und nachhaltiger Wasserprojekte, fortbilden lassen. Ziel der Fortbildung war es, wie man eine zuvor konventionell genutzte landwirtschaftliche Fläche (4,8 ha) nach den Prinzipien der Permakultur umgestaltet. Auf der Fläche soll im Laufe der nächsten zehn Jahre ein nachhaltiges, sich selbst erhaltenes Ökosystem entstehen. In dem Workshop galt es zunächst, einen völlig versumpften kleinen Weiher mit Frischwasser zu versorgen. „Dazu mussten wir eine neue Quellfassung errichten, was sehr aufwändig war“, erklärte Nora Serve (Vorstand Rekultivistas). Die Quelle und der kleine Weiher seien Voraussetzung für das angestrebte selbst erhaltene Ökosystem, ergänzte Nina von Wurmb (Vorstand Rekultivistas).
Der Verein möchte einem großen Netzwerk von Interessierten aus Freising und Umgebung die Möglichkeit geben, fundiertes Wissen zum Thema nachhaltige Wasserkonzepte und -nutzung zu erlangen und dieses durch praktische Beispiele sowie deren Umsetzung vor Ort zu vertiefen.
Das Projekt versteht sich als Leuchtturminitiative, das allen aufzeigen möchte, dass Umweltschutz und Landwirtschaft durch das Einbeziehen natürliche Prozesse und Kräfte vereinbar sind. Rekultivistas will künftig in kostenlosen Workshops das Wissen an alle Interessierten weitergeben. An den künftigen kostenlosen Workshops können nicht nur Landwirte, sondern auch Hobbygärtner, Schüler, Studierende und alle Interessierten teilnehmen. sp