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Rückblicke

Unter dem Namen „Das Klima-Schul-Projekt der Bürgerstiftung Freising“ hat die Bürgerstiftung Freising an den Freisinger Schulen einen Wettbewerb initiiert. Acht Freisinger Schulen haben sich mit 18 Projekten für den Wettbewerb beworben. Die Jury hat getagt. Die Bekanntgabe der Preisträger und die Preisübergabe findet am Freitag, 16. Dezember, im Lindekeller statt.

Den Anstoß zu diesem Wettbewerb gab ursprünglich die Hallbergmooser Spedition Barth. Sie wird heuer an ihre Kunden keine Weihnachtsgeschenke verschicken. Die dafür vorgesehenen 5000 Euro stellte Barth der Bürgerstiftung Freising zur Verfügung, die vor wenigen Wochen zusammen mit der Freisinger Designagentur typneun die Idee des Wettbewerbs unter den Freisinger Schulen entwickelte. Trotz der sehr geringen Vorbereitungszeit reichten acht Schulen 18 Projekte ein. Diese positive Resonanz hat die Verantwortlichen des Wettbewerbs überrascht.

Die Jury, bestehend aus Matthias Katzmarek (Firma Barth), Stefan Manhart (typneun), Jochen Hauer, Karl-Heinz Wimmer und Peter Spanrad (jeweils Bürgerstiftung Freising), hatte die Qual der Wahl aus vielen interessanten Projekten die besten zu prämieren. Über die Siegerprojekte herrscht freilich Stillschweigen bis zur Preisverleihung am 16. Dezember. Weil die Jury von der Vielfalt und der Qualität der Projekte sehr angetan war, wird nun die Prämie auf 7000 Euro erhöht. Die Designagentur typneun steuert noch 999 Euro bei und die Bürgerstiftung Freising 1001 Euro.

Die beteiligten Schulen: Berufsschulzentrum Freising, Camerlohr-Gymnasium, FOS/BOS, Grundschule St. Lantbert, Josef-Hofmiller-Gymnasium, Realschule Gute Änger, Sonderpädagogisches Förderzentrum und Staatliche Wirtschaftsschule. sp

Das Foto zeigt die Jury (von links): Jochen hauer (Bürgerstiftung), Stafan Manhart (typneun), Matthias Katzmarek (Spedition Barth), Peter Spanrad (Bürgerstiftung) und Karl-Heinz Wimmer (Bürgerstiftung)

Unter dem Namen „Das Klima-Schul-Projekt der Bürgerstiftung Freising“ hat die Bürgerstiftung Freising an den Freisinger Schulen einen Wettbewerb initiiert. Die Schulen können sich mit Projekten, die im weitesten Sinne Nachhaltigkeit, Ökologie und den Sektor Energie beinhalten und in den Schulen thematisiert, umgesetzt oder geplant werden, bewerben. Die besten Projekte werden im November 2022 von einer Jury prämiert. Es stehen 5000 Euro zur Verfügung.

Die Hallbergmooser Spedition Barth wird heuer an seine Kunden keine Weihnachtsgeschenke verschicken. Die dafür vorgesehenen 5000 Euro sollen nach den Vorstellungen der Spedition in nachhaltige Projekte fließen, die von Jugendlichen erarbeitet werden. Die Spedition Barth bat deshalb die Freisinger Designagentur typneun um Mithilfe, nach geeigneten Projekten Ausschau zu halten. Stefan Manhart von typneun wandte sich mit diesem Anliegen an die Bürgerstiftung Freising, um gemeinsam eine Idee zu entwickeln, wie man diese 5000 Euro verwenden könnte.

Die Verantwortlichen der Bürgerstiftung Freising waren von dem Vorhaben begeistert und waren sich mit dem Spender und typneun einig, an allen Freisinger Schulen einen Wettbewerb auszuloben und nannten ihn das „Klima-Schul-Projekt der Bürgerstiftung Freising“.

Die Rückmeldungen der Freisinger Schulen laufen derzeit bei der Bürgerstiftung ein. Eine Jury wird in den nächsten Tagen entscheiden, welche eingereichten Projekte mit einer entsprechenden Geldsumme prämiert werden. In einer feierlichen Übergabe sollen dann noch vor Weihnachten die Schulen ausgezeichnet werden. sp

Prof. Thomas Schwartz, Hauptgeschäftsführer von Renovabis (mit Sitz auf dem Freisinger Domberg) war Ehrengast beim traditionellen Herbstempfang der Bürgerstiftung Freising. In einem Gespräch mit Moderator Matthias Spanrad informierte er eloquent und kurzweilig nicht nur über die vielfältigen Aktivitäten von Renovabis in 29 osteuropäischen Ländern, sondern stellte sich auch den Fragen aus dem Publikum und gab Einblicke in sein Gottesverständnis, aber auch in sein Privatleben. Wäre er beispielsweise nicht zum Herbstempfang der Bürgerstiftung eingeladen gewesen, dann wäre beim Bundesligaspiel des FC Augsburg auf der Tribüne gesessen. Prof. Schwartz ist schon immer FCA-Fan gewesen.

15 osteuropäische Länder hat Prof. Schwartz seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr bereits bereist. Er berichtete über die verschiedenen Hilfsprojekte von Renovabis. In den knapp 30 Jahren des Bestehens hat das katholische Hilfswerk fast eine Milliarde Euro in verschiedenste Projekte gesteckt. Da in der Ukraine bereits seit 2014 Krieg herrsche, so Prof. Schwartz, sei das kriegserschütterte Land im Mittelpunkt. Rund 10 Millionen Euro werde Renovabis heuer für die Ukraine bereitstellten. Man dürfe die anderen Länder dabei aber nicht vergessen, betonte Prof. Schwartz. Renovabis wolle über 400 Millionen Menschen in Osteuropa ein wenig helfen. Die katholische Kirche leiste hier einen Beitrag für die Menschenwürde in diesen Ländern.

Prof. Schwartz ist aber nicht nur im Auftrag von Renovabis unterwegs, das seinen Hauptsitz auf dem Freisinger Domberg hat, sondern er unterrichtet auch an der Uni. „Als Lehrer gibt man was her, ohne dabei etwas zu verlieren.“

Einem breiten Publikum bekannt geworden ist Prof. Schwartz durch seinen vielen Auftritte im Fernsehen. Seit heuer ist er an Feiertagen zusammen mit Prof. Harald Lesch im ZDF zu sehen. „Lesch sieht Schwartz“ heißt der Talk. Naturwissenschaft trifft Glaube. Harald Lesch und Thomas Schwartz wollen in diesem TV-Format anregen, die Feiertage zum Nachdenken zu nutzen über theologische und existenzielle Fragen. Also: Wie gelingt Leben? Widersprechen sich Naturwissenschaft und Glaube? Mit Prof. Lesch vebindet Schwartz eine langjährige Freundschaft.

Moderator Matthias Spanrad wollte von Prof. Schwartz u.a. auch noch wissen, ob bei seinen vielfältigen und zeitaufwendigen Tätigkeiten überhaupt noch Zeit für Hobbys und Urlaub blieben. „Im Urlaub schreibe ich Bücher“, verriet Prof. Schwartz. „ich sitze dann in der Sonne und schreibe.“ Sein neuestes Buch, das er wieder zusammen mit Prof. Lesch geschrieben hat, heißt „Die Zukunftsformel. Echter Fortschritt braucht Wiederholung“. Es erscheint am 10. Oktober 2022.

Josef Hauner, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, informierte die Besucher des Herbstempfanges in seinem Rechenschaftsbericht kurz über die Aktivitäten der Bürgerstiftung und betonte, dass die Bürgerstiftung schnell und unbürokratisch in den verschiedensten Bereichen finanzielle Unterstützung gewähre. Seit ihrem Bestehen hat die Bürgerstiftung Freising in den letzten 13 Jahren mit rund 88.000,00 Euro verschiedenste Projekte in Freising unterstützt.

Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, gleichzeitig auch Stiftungsratsvorsitzender bedankte sich bei Prof. Schwartz fürs Kommen und bei „Sixteen Strings“, dem neuen Nachwuchs-Streichquartett der Städtischen Musikschule, für die musikalische Umrahmung. Peter Reisch und Dr. Florian Hermann, zwölf Jahre ehrenamtlich in der Bürgerstiftung aktiv, erhielten von OB Eschenbacher eine Auszeichnung. Peter Reisch während des Herbstempfangs, Dr. Florian Hermann zu einem späteren Zeitpunkt. Denn er vertrat die Bayerische Staatsregierung im Bundesrat. Die Bürgerstiftung Freising gratulierte Peter Reisch nachträglich noch zum seinem 80. Geburtstag mit einem kleinen Präsent. Siehe auch Rubrik hier auf der Startseite „Fotos von vergangenen Events“. sp (Foto: Peter Spanrad)

Das Camerloher-Gymnasium Freising hat trotz Pandemie einen neuen Schüleraustausch initiiert. Die beiden Lehrerinnen Elke Balzhäuser und Gerti Pöppel haben den Kontakt zur Edinburgh Academy Senior School hergestellt. Zehn Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Emily Bianchini und Jonathan McBride wurden am 3. Oktober mit Transparenten von ihren Gastfamilien am Münchner Flughafen empfangen. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher begrüßte am 4. Oktober die Gäste aus Schottland im großen Sitzungsaal des Freisinger Rathauses. Die Bürgerstiftung Freising findet diesen Austausch im europäischen Sinn unterstützenswert und spendierte 500 Euro Anschubfinanzierung, um die Kosten für die zahlreichen Ausflüge der schottischen Gäste etwas zu reduzieren. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, auch Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Freising, übereichte beim Empfang im Rathaus symbolisch den Scheck an Finlay Halsall, Schüler der Edinburgh Academy, und an Julina Gentz vom Camerloher-Gymnasium. Mit dieser Anschubfinanzierung will die Bürgerstiftung Freising alle Beteiligten ermutigen, im europäischen Sinne diesen Austausch fortzusetzen. Andrea Bliese (Schulleiterin des Camerloher-Gymnasiums), Elke Balzhäuser und Jonathan McBride von der Edinburgh Academy bedankten sich nicht nur für die Finanzspritze, sondern auch für den herzlichen Empfang bei OB Eschenbacher. Das Gruppenfoto zeigt die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte der beiden Schulen, Camerloher-Schulleiterin Andrea Bliese und Freisings OB Tobias Eschenbacher.

Nach coronabedingter Zwangspause lädt die Bürgerstiftung Freising heuer am Samstag, 8. Oktober, zu ihrem traditionellen Herbstempfang in den großen Rathaussaal ein. Beginn ist um 18 Uhr. Als Ehrengast begrüßt die Bürgerstiftung Prof. Dr. Thomas Schwartz. Er ist seit einem Jahr Hauptgeschäftsführer des Hilfswerks Renovabis, das auch in der Ukraine tätig. Darüber und über seine weiteren Tätigkeiten wird er während des Herbstempfanges berichten.

Neben dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes Josef Hauner und einem Grußwort durch den Stiftungsratsvorsitzenden und Schirmherrn der Bürgerstiftung OB Tobias Eschenbach steht das Gespräch mit Prof. Schwartz im Mittelpunkt des Herbstempfanges.

Prof. Schwartz ist nicht nur als katholischer Priester tätig, sondern hat sich als Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher einen Namen gemacht. Einem breiten Publikum ist er vor allem dadurch bekannt geworden, dass er sich zusammen mit Prof Harald Lesch in verschiedenen TV-Formaten über theologische und philosophische Themen austauschte.

Die Besucher des Herbstempfanges können auf Kärtchen Fragen an Prof. Schwartz richten, auf die dann Prof. Schwartz in einem offenen Gespräch mit Moderator Matthias Spanrad eingehen wird.

Die gesamte Bevölkerung ist zu diesem interessanten Abend eingeladen. Zwingend notwendig dazu eine schriftliche Anmeldung bis spätestens, Freitag, 30. September, per E-Mail: info@buergerstiftung-freising.de.

Die Bürgerstiftung Freising, vor zwölf Jahren von Freisinger Bürgern gegründet, fördert eine Vielzahl von Projekten und will mit ihrem nachhaltigen und dauerhaften Einsatz für die sozialen, kulturellen und ökologischen Belange im Stadtgebiet Freising ein deutliches Zeichen dafür setzen. Kurz: ein Engagement von Freisinger Bürgern für Freisinger Bürger. Schon seit vielen Jahren unterstützt die Bürgerstiftung Freising die Grundschulen im Stadtgebiet. Sie hält ein jährliches Angebot für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler bereit. Die Grundschule Vötting hat in diesem Jahr auf das Angebot zurückgegriffen und 500 Euro erhalten. Die setzte die Grundschule beispielsweise auch im Rahmen des großen Zirkusprojekts ein. „Wir freuen uns über die Unterstützung durch die Bürgerstiftung“, freuten sich Rektorin Elisabeth Gaßner und Konrektorin Annette Richter bei der Scheckübergabe durch Josef Hauner (1. Vorsitzender des Stiftungsvorstandes), und Peter Spanrad (Stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes).

Nach zwölfjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit in der Bürgerstiftung verabschiedeten sich Dr. Florian Herrmann als 1. Vorsitzender und sein Stellvertreter Peter Reisch aus dem Vorstand. Der Stiftungsrat wählte einen neuen Stiftungsvorstand: Josef Hauner (1. Vorsitzender), Peter Spanrad (Stellvertretender Vorsitzender) und Karl-Heinz Wimmer.

Tobias Eschenbacher, Vorsitzender des Stiftungsrates, bedankte sich beim bisherigen Stiftungsvorstand. Dr. Florian Herrmann und Peter Reisch hätten die Bürgerstiftung seit ihrer Gründung vor zwölf Jahren wesentlich geprägt, so Eschenbacher. Für Karl-Heinz Wimmer gab es von Tobias Eschenbacher ein besonderes Lob: „Er macht es uns allen sehr leicht, da er im Hintergrund alles bestens organisiert und so immer für einen reibungslosen Ablauf unserer Arbeit sorgte.“

Dr. Florian Herrmann zog eine positive Bilanz: „Das war eine sehr schöne Aufgabe für mich, die Grundlage für die Bürgerstiftung mit organisieren zu dürfen. Gerade in der heutigen Zeit ist der Bürgersinn wichtiger denn je.“ Für Dr. Florian Herrmann habe die Bürgerstiftung auch die Aufgabe, den sozialen Aspekt zu fördern und am Zusammenhalt der Gesellschaft mitzuwirken und auch weiterzuentwickeln. Freisinger Bürger setzten sich für Freisinger Bürger ein. Der scheidende Vorsitzende bedankte sich bei den vielen Stiftern und Spendern. „Viele haben beispielsweise bei ihren Geburtstagsfeiern zu Spenden zugunsten der Bürgerstiftung aufgerufen“, hofft Dr. Florian Herrmann, dass die Freisinger auch weiterhin die Bürgerstiftung unterstützen werden, damit sie soziale, kulturelle und ökologische Projekte fördern könne.

In positiver Erinnerung bleiben Dr. Herrmann die zahlreichen Herbstempfänge mit prominenten Rednern, der Freisinger Panoramalauf oder das Benefizchorkonzert. Dr. Herrmann hat die Bereitschaft erklärt, als Stiftungsrat die Bürgerstiftung weiterhin mit Rat und Tat zu unterstützung. Darüber muss der Stiftungsrat in seiner nächsten Sitzung entscheiden.

Trotz der Corona-Pandemie konnte die Bürgerstiftung Freising einige Aktionen und Organisationen im vergangenen Jahr finanziell unterstützen, beispielsweise das Benefizkonzert von Luz Amoi. Die Sparkasse Freising hatte das Online-Benefizkonzert organisiert. Mit den Spenden konnte nicht nur die Kultur unterstützt werden, sondern auch eine Baumpflanzaktion an Schulen und Kindergärten.

Die Corona-Pandemie hat einige Aktivitäten der Bürgerstiftung ausgebremst. Die Organisatoren hoffen nun, dass im Frühjahr wieder das Benefizchorkonzert „Freising(t)“ stattfinden kann. Geplant ist der Samstag, 26. März 2022. Mit dabei sind der Asamchor Freising, Cantabile, Auer Voices, Boice von der Domkantorei, die Chorklasse der Imma-Mack-Realschule Eching, sowie die Solisten Stefan Hör und Gabriel Rupp. Geplant ist auch die Wiederaufnahme des Weihenstephaner Panoramalauf und der traditionelle Herbstempfang.

Die Baumpflanzaktion für Kindegärten und Schulen ist im Rahmen des Benefizkonzerts von der bekannten Freisinger Band Luz Amoi im Frühjahr entstanden. Initiiert hatte dieses Benefizkonzert im Live-Stream die Sparkasse Freising, unterstützt von der Bürgerstiftung Freising. Während des Aktionszeitraums spendeten die Zuseher für die Baumpflanzaktion die stolze Summe von 5.300,00 Euro. Die Organisatoren wollen mit ihrer Baumpflanzaktion, die sich „Nachhaltiges Umweltprojekt“ nennt, das Bewusstsein der Kinder für Natur, Umwelt und Klimaschutz stärken und sie frühzeitig an das Thema Nachhaltigkeit heranführen. An 21 Kindegärten und Schulen werden derzeit Obstbäume gepflanzt. Eine dieser Einpflanzaktionen fand am Dienstag, 11. Oktober, auch am Freisinger Camerloher-Gymnasium statt. Die Klasse 6e mit ihrer Klassenlehrerin Simone Fracht, die Mitglieder des AG Schulgarten, Schulleiterin Andrea Bliese und Direktoratsmitarbeiter Jochen Meyer konnten es kaum erwarten, bis Ingrid Beer von der Sparkasse Freising mit dem großen Apfelbaum eintraf. Die Hausmeister hatten neben den Hochbeeten des Schulgartens bereits das Einpflanzloch für den Baum vorbereitet. Die Kinder griffen dann zu Spaten und Rechen und packten kräftig mit an. Rasch war der Apfelbaum eingepflanzt und an zwei Pfosten fixiert. Alle waren nach getaner Arbeit zufrieden und hoffen, dass der Baum jeden Tag Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Eltern an das wichtige Thema Nachhaltigkeit erinnert. Und der Baum muss jetzt jede Woche kräftig gegossen werden, damit er im nächsten Jahr schon viele Früchte trägt. „Wir werden das zuverlässig jede Woche übernehmen“, versprachen die Schülerinnen und Schüler der Schulgarten-AG. Foto: sp

Es war eine echte Premiere: Zum ersten Mal wurde in Freising der „Interkulturelle Preis für Vielfalt“ vergeben. Die Jury entschied sich für den Verein der Togoer in Freising. „Das Müttercafé“ und „Frauen im Dialog“ erhielten für ihre langjährige Arbeit je den zweiten Preis.

Vom Migrationsrat des Agenda21- und Sozialbeirats wurde heuer zum ersten Mal der „Interkulturelle Preis für Vielfalt in Freising“ im Bereich ehrenamtlichen Engagements verliehen. Die Interkulturelle Stelle der Stadtverwaltung Freising und die Bürgerstiftung Freising unterstützten dieses Projekt. Die Bürgerstiftung Freising förderte das Projekt finanziell (1000 Euro) und Stiftungsratsmitglied Jochen Hauer war mit in der Jury. Mit diesem Preis sollen Freisinger Projekte und Vereine/Initiativen, die sich ehrenamtlich für Integration und Vielfalt und gegen Ausgrenzung in der Stadt einsetzen, gewürdigt werden.

Die kurzweilige Preisverleihung fand am Freitag, 8. Oktober, im Saal der Städtischen Musikschule Freising statt. Meral Meindl und Mesut Ünal vom Freisinger Migrationsrat bedankten sich bei allen, die mitgeholfen hatten, diesen Interkulturellen Preis auszuloben und in die Tat umzusetzen.

OB Tobias Eschenbacher, Schirmherr des Preises, betonte in seinem Grußwort, dass Freising schon immer eine weltoffene Stadt gewesen sei, in der Menschen vieler Kulturen eine liebenswerte Heimat gefunden hätten und ihren Teil zu deren Entwicklung beigetragen hätten. „Berühmtestes Beispiel dürfte wohl Bischof Korbinian sein, der vor 1300 die Gründung des Bistums Freising vorbereitet hat.“

Samuel Fosso, Stadtrat und Migrationsreferent, betonte, dass man nur gemeinsam eine Stadtgesellschaft voranbringen könne. Dazu gehöre auch die Bereitschaft, Migranten aufzunehmen. An einem afrikanischen Sprichwort machte er freilich auch deutlich, dass Migration keine Einbahnstraße sei: Wer zu Menschen komme, die auf einem Bein tanzten, soll nicht auf zwei Beinen tanzen. Fosso ist überzeugt, dass in Freising Integration gelinge. „Eine gelungene Integration ist ein Gewinn für alle, für Migranten und für Einheimische“, so Fosso.

Für die Laudatio und die Preisverleihung war es den Organisatoren gelungen, Gökalp Babayiğit, stellvertretender Ressortleiter Politik bei der Süddeutschen Zeitung zu gewinnen. Der gebürtige Freisinger erinnerte in seiner Laudatio an das langjährige Engagement des Vereins der Togoer in Freising und hob vor allem das weit über die Grenzen hinaus bekannt Afrikafest hervor. „Dieses Fest hat sehr viel zum gegenseitigen Verständnis beigetragen“, so Gökalp Babayiğit. Für ihn ist eine „respektvolle Kommunikation“ ein Schlüssel zu einer gelungenen Integration. Der Verein der Togoer in Freising erhielt nicht nur einen Freisinger Bären (gestaltet vom bekannten Freisinger Künstler Pepito Anumu), sondern auch 2000 Euro Preisgeld.

Die Jury entschied sich, zwei 2. Preise zu vergeben. Das „Müttercafé“ und „Frauen im Dialog“ freuten sich über das Preisgeld von je 500 Euro. Ferner hatten sich noch um den Preis beworben: die „Caritas“, die „Islamische Gemeinde“, „Marafiki wa Afrika Freising“, der Verein „Mentor Lesehilfe“ und „Frei-Cup“.

Die Besucher der Preisverleihung wurden musikalisch eingestimmt von Johanna Hölzl (Querflöte) und Sarah Hölzl (Cello). Vor und nach der Preisverleihung konnten sich alle an vielen kleinen Köstlichkeiten stärken. Und zwischendrin sorgte „Impro à la Turka“ für beste Unterhaltung. Eine rundum gelungene Veranstaltung. Da sollte eigentlich klar sein, dass der Interkulturelle Preis eine Fortsetzung finden sollte. sp

Das Benefizkonzert mit Luz Amoi, initiiert von der Sparkasse Freising und unterstützt von der Bürgerstiftung Freising, begeisterte Ende März nicht nur sehr viele Zuschauer im Livestream. Sie zeigten sich auch sehr spendabel. Es kam eine beachtliche Summe für einen guten Zweck zusammen. „Gemeinsam mit den Vertretern der Bürgerstiftung freuen wir uns sehr, dass wir tolle Projekte aus den verschiedensten Bereichen rund um Kunst und Kultur mit insgesamt 12.000,00 Euro unterstützen können“, freuten sich Andrea Felsner-Peifer, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Freising, und Peter Reisch, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung Freising, beim offiziellen Ausstellen des großen Schecks.

Mit den 12.000,00 Euro werden verschiedene Veranstaltungen/Projekte zum einen finanziert sowie unterstützt und können somit stattfinden:

Apollons Smile mit ihrer Konzertreihe in Freising. Unterschiedliche Interpreten/Bands, Newcomer bekommen eine Plattform, verteilt auf verschiedene Spielstätten, um sich zu präsentieren.

Kulturamt Freising mit dem Projekt „statt.galerie“ – Kunst im öffentlichen Raum. Künstlerinnen und Künstler bekommen auf Bauzaunbannern im öffentlichen Stadtraum die Möglichkeit sich zu präsentieren.

Kunstverein Freisinger Mohr e.V. mit seiner diesjährigen Jahresausstellung im Alten Gefängnis. Rund 50 Künstlerinnen und Künstler können dort ausstellen und ihre Werke zeigen.

Modern Studio Freising e.V. Der Verein feiert 2021 „50 Jahre Kunst & Literatur“. Dazu finden unter anderem Lesungen mit bekannten Autorinnen und Autoren statt. Für die Lesungen wird hochwertige Literatur benötigt, die von der Spende finanziert wird und anschließend in der Stadtbücherei zum Verbleib und zu Ausleihen zur Verfügung steht.

Musikschule Ampertal. Sie veranstaltet „Elementare Musikpädagogik-Kurse“ und die Konzertreihe „Musik für die Seele“ und Kirchen runde ums Ampertal.

Musikschule der Stadt Freising. Sie veranstaltet einen „Bandworkshop“ und einen „Tag der elementaren Musikpädagogik“.

Nach den Sommerferien finden dann die Spendenübergaben an die Spendenempfänger statt.

Nicht nur Kunst und Kultur werden unterstützt. Im September startet zudem das Nachhaltigkeitsprojekt. Hierfür kamen weitere 5.300,00 Euro über das Benefizkonzert zusammen. Im Herbst werden die ersten Bäume an Schulen und Kindergärten gepflanzt. sp

„H-Team e.V.“ hilft Bürgern in Not. Im „Haus Amara“ in Freising bietet der Verein ein therapeutischen Wohnprojekt an. Erwachsene aus dem Raum Freising mit einer psychischen Erkrankung erhalten hier regelmäßig Unterstützung. Die Bürgerstiftung Freising hat dem „Haus Amara“ 600 Euro zur Verfügung gestellt, damit die Betreuerinnen und Betreuer mit den Frauen und Männern den einen oder anderen Ausflug organisieren können. Die Bewohner des „Hauses Amara“ haben sich für die Spende in einem Brief mit Fotos bedankt. Einer der Ausflüge führte sie mit dem Zug nach Regensburg. „Das Highlight des Ausfluges war die Bootsfahrt hin und zurück zur Wallhalle“, heißt es in dem Dankesbrief.

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In diesem Jahr wird zum ersten Mal der „Interkulturelle Preis für Vielfalt in Freising“ im Bereich ehrenamtliches Engagement verliehen – und zwar vom Migrationsrat des Agende21- und Sozialbeirats. Unterstützt wird der Preis von der Interkulturellen Stelle der Stadtverwaltung und der Bürgerstiftung Freising. Mit dem Preis sollen Freisinger Projekte und Initiativen gewürdigt werden, die sich ehrenamtlich für Integration und Vielfalt und gegen Ausgrenzung in Freising einsetzen. Der Preis ist mit insgesamt 3000 Euro dotiert und kann auch in Teilsummen auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Die Auswahl trifft eine unabhängige Jury aus dem Kreis des Migrationsbeirats, der Bürgerstiftung, der Stadtverwaltung und der Gesellschaft. Die Organisatoren hoffen auf viele Bewerbungen. Das Bewerbungsformular gibt es online unter https://www.freising.de/leben-wohnen/interkultureller-preis. Dort finden sich auch ausführliche Infos zum Preis und zum Bewerbungsverfahren. Einsendeschluss ist der 30.07.2021.

Die Spendenaktion im Rahmen des Luz-Amoi-Benefizkonzerts, initiiert von der Sparkasse Freising und unterstützt von der Bürgerstiftung Freising, war ein sehr großer Erfolg (Kunst und Kultur: 11.910,16 Euro, Umweltprojekt für Schulen und Kindergärten in der Region: 5.234,61 Euro). Sparkasse Freising und Bürgerstiftung (siehe Foto) haben sich nun Gedanken darüber gemacht, wer die Spenden erhalten soll. Einige Schulen und Kindergärten haben sich bereits gemeldet, bei der Baupflanzaktion mit dabei sein zu wollen. Diese soll im Herbst geplant und durchgeführt werden. Was Kunst und Kultur betrifft, wollen sich Sparkasse und Bürgerstiftung nun erkundigen, welche Veranstaltungen ab dem Herbst geplant sind. Dann soll im Juli veröffentlicht werden, wer eine finanzielle Unterstützung erhält. Es sollen nur Kunstschaffende aus dem Landkreis sein, in erster Linie junge, die aus dem Spendentopf etwas erhalten werden. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden, damit alle Spender genau wissen, wie das Geld verwendet wird.

Wer sich über die Bürgerstiftung Freising informieren will, kann das nicht nur auf der neuen Homepage und in den sozialen Medien, sondern jetzt auch mit einer neuen, 16-seitigen Broschüre. „Wir wollen uns damit auf breiter Basis darstellen“, sagte Dr. Florian Herrmann, der 1. Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, „und weiterhin Werbung für die Bürgerstiftung Freising machen.“

Seit über elf Jahren existiert die Bürgerstiftung Freising, eine Stiftung, die von Freisinger Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen worden ist, ehrenamtlich arbeitet und viele Projekte in den Bereichen Sozial, Kultur und Umwelt unterstützt. Zuletzt die Spendenaktion im Rahmen das Benefizkonzert von Luz Amoi.

Weil sich der Bekanntheitsgrad der Bürgerstiftung bislang in Grenzen hielt, rieten Fachleute des Bundesverbandes der Bürgerstiftungen zu einem neuen Internetauftritt und vor allem auch auf Facebook und Instagram auf sich aufmerksam zu machen. Diese Hausaufgaben hat die Bürgerstiftung schon mit Erfolg gemeistert. Die Mitglieder der Bürgerstiftung haben sich freilich auch überlegt, dass es auch nötig sei, den bisherigen Flyer auf einen aktuellen Stand zu bringen. Herausgekommen ist eine 16-seitige Infobroschüre im DIN A 4 Format, die alles Wissenswerte über die Bürgerstiftung Freising per Text und vielen Fotos enthält. Also etwas für Menschen, die beim Lesen etwas zwischen den Fingern haben und umblättern möchten.

Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, der nicht nur Schirmherr der Bürgerstiftung ist, sondern auch Vorsitzender des Stiftungsrates, wünscht sich, dass Bürgerinnen und Bürger sowie die lokale und regionale Wirtschaft in der Bürgerstiftung eine Möglichkeit finden, nachhaltig an einem Zusammenleben in der Stadt mitzuwirken, das von Respekt und gegenseitiger Achtung geprägt sein solle. Damit verbunden ist für ihn, dass sich das Engagement vor allem auch in der finanziellen Unterstützung der Bürgerstiftung zeige und dass die neue Infobroschüre dazu einen kleinen Beitrag leiste. „Engagieren Sie sich für ein liebeswertes Freising!“, so Tobias Eschenbacher. Und Dr. Florian Herrmann fügt hinzu: „Zustifter sind bei uns immer willkommen, genauso wie Spender.“

Die neuen Infobroschüren liegen im Bürgerbüro der Stadt Freising auf, in der Sparkasse Freising, in der Freisinger Bank und im Bankhaus Sperrer. Die drei Geldinstitute haben einen Sitz im Stiftungsrat.

Die Infobroschüre finden Sie hier: PDF ()

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Die Spendenaktion im Rahmen des Luz-Amoi-Benefizkonzerts, initiiert von der Sparkasse Freising und unterstützt von der Bürgerstiftung Freising, ist abgeschlossen. Die erzielte Spendensumme in Höhe von 17.144,77 Euro hat alle Erwartungen übertroffen. Vielen herzlichen Dank! Die Aufteilung ist folgende: Kunst und Kultur: 11.910,16 Euro. Umweltprojekt für Schulen und Kindergärten in der Region: 5.234,61 Euro. Das Umweltprojekt startet im Herbst. Über die Verteilung bzw. Spendenübergaben an Kunst und Kultur halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

Luz Amoi begeisterte beim virtuellen Benefizkonzert der Sparkasse. Die Zuhörer am Samstagabend (27.03.2021) waren aufgerufen, für Kunst und Kultur im Landkreis und für eine Baumpflanzaktionen durch Kitas und Schulen zu spenden. Am Montagabend (29.03.2021) sind auf dem Konto der Bürgerstiftung Freising, die die Spenden entgegennimmt, bereits 9.506,11 Euro eingegangen, am Mittwochnachmittag (31.03.2021) waren es 13.476,11 Euro, am Donnerstagnachmittag (01.04.2021) 14.011,11 Euro, am Donnerstag (08.04.2021) 15.738,33 Euro, am 16.04.2021 16.399,33 Euro. Herzlichen Dank an alle Spenderinen und Spender! Die Spendenaktion geht noch bis Ende April. Da der Osterurlaub wegen Corona heuer ausfällt und allzu viele süße Osterhasen und Ostereier der Gesundheit nicht zuträglich sind, kann man die gesparten Euros der Spendenaktion zugutekommen lassen. Infos und die Bankverbindung findet man auf der Homepage der Sparkasse Freising (www.sparkasse-freising.de).

90 Minuten Musik vom feinsten und kostenlos. Die Bürgerstiftung Freising bedankt sich bei Luz Amoi (mit Gastsänger OB Tobias Eschenbacher) für das wunderbare Konzert im Livestream und bei der Sparkasse Freising, die das ermöglichte. Und bei allen Spenderinnen und Spendern, die dieses Benefizkonzert unterstützen. Man kann entweder den Kulturschaffenden des Landkreises unter die Arme greifen oder ein Nachhaltigkeitsprojekt unterstützen, mit dem Kitas und Schule Bäume pflanzen können. Die Bürgerstiftung Freising ist mit dabei und spendet für die beiden Projekte jeweils 500,- Euro. Wer noch spenden will, findet die Infos auf der Homerpage der Sparkasse Freising. Die Spenden werden von der Bürgerstiftung verwaltet, um dann mit der Sparkasse die Verteilung vorzunehmen.

Die Corona-Pandemie hat die Kulturszene weitgehend schachmatt gesetzt. Die Sparkasse Freising will einen kleinen Beitrag zur Belebung leisten und präsentiert deshalb am 27. März 2021, ab 20 Uhr zusammen mit Luz Amoi, eine der bekanntesten Bands im Umkreis, ein Konzert via Life-Stream. Luz Amoi verzichtet auf eine Gage. Die Sparkasse übernimmt die Kosten der Life-Übertragung. Die Zuschauer vor den Bildschirmen können damit das Konzert kostenlos ansehen und anhören. „Stattdessen rufen wir die Zuseher und Zuhörer dazu auf, freiwillig Geld zu spenden“, erklärte das Sparkassen-Vorstand Johann Kirsch. Mit den Spenden sollen die Kulturschaffenden im Landkreis in diesen schwierigen Zeiten unterstützt werden und ein Umweltprojekt an Schulen und Kindergärten finanziert werden. Jede erste Grundschulklasse und/oder jede erste Kindergartengruppe der Landkreiskommunen, so die Vorstellung von Johann Kirsch, soll auf dem Gelände der Schule oder des Kindergartens Obst- oder Laubbäume pflanzen. „Damit wollen wir auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umwelt setzen“, so Johann Kirsch.

Die Bürgerstiftung Freising ist von dieser Idee sehr angetan und hat sich entschlossen, diese beiden Projekte mit je 500,- Euro zu unterstützen. Luz Amoi hofft nicht nur, dass sich möglichst viele ihr Life-Konzert am Samstag, 27. März 2021, ansehen, sondern sich auch sehr viele an der Spendenaktion beteiligen werden. Luz Amoi wird in dem rund 90-minütigem Konzert Lieder aus dem laufenden Programm und auch ältere Stücke spielen. Geplant ist, dass der Life-Stream über die Internetseiten der Sparkasse Freising und Luz Amoi verlinkt sein wird. Genaueres wird rechtzeitig bekannt gegeben. sp

Aufgrund der Corona-Pandemie verlief das letzte Jahr für die Bürgerstiftung Freising sehr ruhig: keine Panoramalauf, kein Chorkonzert „FreiSING(T)“. Bei der ersten gemeinsamen Sitzung des Stiftungsvorstandes und des Stiftungsrates beschlossen die Mitglieder der Bürgerstiftung Freising zwei Projekte finanziell zu unterstützen: Die Gesamtveranstaltung „Lange Nacht der Demokratie“, die für den kommenden Herbst geplant ist, erhält eine Unterstützung in Höhe von 1.000,- Euro. Einig waren sich die Mitglieder der Bürgerstiftung, dass das Online-Konzert der Freising Kultband Luz amoi (27. März 2021) auch unterstützt werden soll. Ermöglicht wird das digitale Event durch die Sparkasse Freising. Luz amoi verzichtet auf die Gage. Für das 90-minütige Konzert brauchen die Zuhörer nichts zahlen. Dafür hoffen Luz amoi und die Sparkasse, dass sich für die im Rahmen des Konzerts durchgeführte Spendenaktion möglichst viele Zuseher beteiligen. Mit der einen Spendenaktion sollen Kunst und Kultur unterstützt werden, das zweite soll eine Initialzündung für ein Umweltprojekt mit Schulen und Kindergärten sein. Die Bürgerstiftung Freising unterstützt die beiden Projekte mit jeweils 500,- Euro und hofft, dass das Konzert von sehr vielen Zusehern besucht wird und vor allem auch die Spendenaktion ein großer Erfolg wird.

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Die Bürgerstiftung Freising hat sich zur Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Stiftungen entschlossen. Der Bundesverband vertritt die Interessen der mehr als 23.000 Stiftungen in Deutschland. Mit über 4.500 Mitgliedern ist er der größte und älteste Stiftungsverband in Europa. Der Verband ist das anerkannt führende Kompetenzzentrum für Stiftungen und unabhängiger Partner an der Seite der Stiftungen. Der Bundesverband bietet seinen Mitgliedern Unterstützungen bei vielfältigen Frage- und Problemstellungen an. So hat der Fachjurist des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen die Bürgerstiftung Freising bei der Erstellung der neuen Homepage beraten.

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Bürgerstiftung Freising ihr drittes Benefiz-Chorkonzert „FreiSING(T)“, das für den 28. März 2020 terminiert worden war, absagen musste, ebenso wie den traditionellen Weihenstephaner Panoramalauf, der heuer am 8. Mai zum zehnten Mal stattgefunden hätte. Der Reinerlös beider Veranstaltungen kommt der Bürgerstiftung zugute.

Die Verantwortlichen der Bürgerstiftung Freising haben wegen der Corona-Pandemie ihren Auftrag nicht aus den Augen verloren. Mit Beginn der Maskenpflicht im März war schnell klar, dass einige Institutionen in Freising nicht mehr in der Lage waren, genügend Masken zu organisieren. Die Bürgerstiftung Freising ließ deshalb rasch 200 Masken von einer Langenbacher Schneiderin fertigen und an verschiedene Freisinger Hilfs- und Beratungsorganisationen mit regem Publikumsverkehr verteilen.

In diesem Zusammenhang wäre die Bürgerstiftung Freising sehr froh und dankbar, wenn Bürger mit Zustiftungen oder auch mit Spenden der Stiftung unter die Arme greifen könnten. Am besten auf der Konto 25329251 bei der Sparkasse Freising. BLZ 700 510 03. IBAN: DE39700510030025329251, BIC: BYLADEM1FSI.

Im Pavillon der Städtischen Musikschule Freising begingen die Gründungsstifter, ehrenamtliche Unterstützerinnen und -unterstützer, großzügige Spenderinnen und Spender und viele weitere Gäste das Stiftungsjubiläum. Erstklassige Musik und als Überraschungsgast Wolfgang Krebs sorgten für einen kurzweiligen Abend. Hervorgegangen aus dem Agenda-Prozess als Projekt von Bürgerinnen und Bürger für Bürgerinnen und Bürgern startete die Stiftung im Dezember 2009 mit 59.150 Euro. Mittlerweile habe man das Stiftungskapital vervierfachen können, berichtete Oberbürgermeister und Schirmherr Tobias Eschenbacher. Der Stiftungszweck sei „breit gefächert“, insbesondere würden sozial Benachteiligte unterstützt, aber auch Einrichtungen, die ihrerseits helfen.

Zudem tritt die Bürgerstiftung auch als Veranstalter auf: Neun Mal habe der Weihenstephaner Panoramalauf bereits stattgefunden und 12.00 0 Euro eingebracht, betonte Florian Herrmann, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Die Chor-Konzerte „Frei-sing(t)“, eine wunderbare Idee von Verena Spanrad, hätten nach nur zwei Auflagen bereits 9.000 Euro eingespielt. Insgesamt kamen 70.000 Euro an Spenden in den vergangenen Jahren zusammen, die in verschiedene Projekte flossen.

Florian Herrmann hob besonders hervor, dass Bürgerstiftungen gebraucht würden. Den weiteren Fortbestand der Freisinger Stiftung sehe er „ganz optimistisch“ – und, so spaßte er, man könne nun vom „Anfangsverdacht“ ausgehen, dass weitere gute Jahre folgen würden. Einen bedeutenden Anteil am bisherigen Erfolg hat zweifelsfrei Karl-Heinz Wimmer, Gründungsmitglied, Referatsleiter in der Freisinger Stadtverwaltung und die Person im Vorstand, die das Tagesgeschäft abwickelt. Herrmann bedankte sich bei ihm für den „starken Einsatz über all die Jahre“.

Weil Stiftungen in Zeiten der Nullzinspolitik nichts erwirtschaften können für ihre wohltätigen Zwecke, sind Spenden so wichtig. Und da gebe es vielfältige Möglichkeiten wie einen Dauerauftrag oder Spenden statt Geburtstagsgeschenken, motivierte Herrmann. Wolfgang Krebs alias Bundesminister Horst Seehofer schlug vor: „Wenn das Geld stiften geht, stifte was Gutes und spendiere es der Bürgerstiftung.“

Dr. Frank-W. Strathmann, Regionalkurator des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, überreichte eine Tafel mit der Aufschrift „Gemeinsam Gutes anstiften seit 2009“ an Stiftungsvorstand Florian Herrmann, Vorstandsmitglied Karl-Heinz Wimmer, Stiftungsrat Richard Grimm und Peter Reisch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

Bei einer festlichen Abendveranstaltung am 11. Dezember 2009 gründete sich die Bürgerstiftung Freising. Sie ist im AGENDA21-Prozess entstanden als Idee von Bürgern für Bürger. Zweck der Stiftung, so legten es die Gründer fest, ist die Förderung von Aktivitäten und Projekten zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt Freising, vorrangig Projekte für Kinder, Jugendliche, Senioren, sozial Benachteiligte, Integration, Kulturarbeit, Ökologie und Klimaschutz.

Die Bürgerstiftung Freising orientiert sich in ihrer Arbeit an der Vision einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt Freising – einer Entwicklung, die in ihrem lokalen Handeln, sozial, ökologisch tragfähig ist und somit einer globalen Verantwortung gerecht wird. Ein solches nachhaltiges Handeln in Freising setzt die Stärkung von Eigenverantwortung, Gemeinsinn und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger voraus. Die Bürgerstiftung Freising hilft, diese Positionen in der Gesellschaft der Stadt Freising zu entfalten. Foto: Rainer Lehmann

Fotos von vergangenen Events

Fotos: Peter Spanrad

Fotos: sp

Fotos: sp

Fotos: LEH und sp

Foto-Impressionen zum Festakt 10 Jahre Bürgerstiftung Freising. Fotos: Stadt Freising und Peter Spanrad

Foto-Impressionen zu den Panoramaläufen 2018 und 2019. Fotos: Rovan.

Beim ersten Konzert im Frühjahr 2018 waren mit dabei: Anchora, Chöre des Camerloher-Gymnasiums, das Heinrich-Schütz-Ensemble, die Domkantorei und der Sängerhort.

Beim Konzert im Frühjahr 2019 waren mit dabei: zwei Chöre der Chorgemeinschaft Vötting und Pulling, der Gospelchor der Evangelischen Gemeinde Freising, der Abseits-Chor, „freysing larks“ aus Lerchenfeld, der Türkische Chor „Gülnihal“ der Musikschule 3klang, die „Isar Shantys“ der Musikschule 3klang, und mehrere Schulchöre der Karl-Meichelbeck-Realschule Freising. Fotos: Spanrad

Fotoimpressionen von der Gründungsveranstaltung. Fotos: Stadt Freising und Rainer Lehmann

Foto-Impressionen zu den Herbstempfängen 2010, 2011, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2018. Als prominente Referenten waren eingeladen: Barbara Stamm, Claus Hipp, Abt Notger Wolf, Friedrich Kardinal Wetter, Günther Beckstein, Emilia Müller, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Fotos: Stadt Freising

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